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Astanga Yoga Astanga Yoga ist der 8-stufige Yogaweg, der die Befreiung des menschlichen Geistes anstrebt. Er verbindet das menschliche Bewusstsein mit dem göttlichen Bewusstsein und fördert die bewusste Einheit zwischen Körper, Geist und Seele. Der klassische Astanga Yoga hat nichts mit schnellen und dynamischen Übungsfolgen zu tun. Das Ziel ist, Samadhi zu erreichen, der sich zu gegebener Zeit, in der Ruhe offenbart. Die 8 Stufen des Astanga-Yoga bestehen aus: Yama: Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit, sexuelle Enthaltsamkeit (Mäßigung), Nachsicht, Standhaftigkeit, Freundlichkeit, Offenheit, Mäßigung beim Essen und körperliche Sauberkeit. Gewohnheitsmäßiges Praktizieren der Yamas reinigt Gedanken, Worte und Taten. Niyama: Einfachheit, Zufriedenheit, Glaube und Liebe an Gott, Nächstenliebe, Studium heiliger Schriften, Mäßigkeit, Urteilskraft. Das regelmäßige Befolgen der Niyamas erzeugt eine spirituelle Lebenseinstellung und erweckt das Bewusstsein. Durch das Praktizieren dieser Disziplinen wird der Geist automatisch von der unnötigen Bindung an weltliche Objekte entwöhnt, und er wird fähig, sich zu konzentrieren. Asana: Sind Körperübungen, die sich - nebst der Gesunderhaltung des Körpers - positiv auf das spirituelle Wachstum des Geistes auswirken. Die Asanas geben dem Körper Sicherheit und Ausdauer, erleichtern die Meditation und heilen Krankheiten und Ruhelosigkeit des Geistes. Einige Asanas aktivieren verschiedene Nervenzentren und stimulieren den Körper, Wachstumshormone auszuschütten und Antikörper zu produzieren. Pranayama: Ist die Regulierung des Atems, denn der Atem spiegelt die Unruhe des Geistes wieder, durch Übungen wird er fein und fließend . Prana sorgt für das Gleichgewicht im Körper und liefert ihm die Lebenskraft. Pratyahara: Das Zurückziehen der Sinne und sich von Umweltreizen nicht ablenken lassen. Es ist der Rückzug von der Welt der sinnlichen Wahrnehmungen und dabei werden alle Verbindungen zur Außenwelt abgebrochen. Dharana: Konzentration oder Fokussieren der Gedanken auf ein bestimmtes Objekt, dabei beruhigt sich der Geist (Mind). Dhyana: Meditation, den Geist ohne ein Objekt im gedankenfreien Zustand zu behalten. Im unbewegten Geist verharren. Wenn der Geist wirklich fixiert ist, verliert er sein Selbstbewusstsein und wird vollkommen ruhig. Samadhi: Erleuchtung oder das Eins werden mit dem kosmischen Strom der Liebe durch die Gnade Gottes.
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